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Frische Musik für deine Ohren

Ich nutze seit einiger Zeit Linux als Betriebssystem. Und da ich die KDE Oberfläche benutze ist auch Amarok dort installiert. Wer das nicht kennt: Amarok ist ein Multimediasystem. Neben dem altbekannten abspielen von lokalen Musikdateien bietet Amarok auch die Möglichkeit von diversen Onlinequellen Musik abzuspielen. So kam ich auf Jamendo.com.

Jamendo.com ist eine Website die zeigt wie überflüssig „Plattenfirmen“ für Nachwuchskünstler sind. Denn dort können die Bands ihre Musik nicht nur hochladen sondern die Seite hilft auch beim verkauf der selbigen an kommerzielle Nutzer. „Platten“ müssen eh keine gepresst werden, also gibts für „Plattenfirmen“ auch keinen Bedarf. Auf Jamendo.com können private Hörer die Musik frei anhören und auch runter laden, wer die Musik aber z.B. bei einer Feier abspielen will oder gar ins Radio oder Fernsehen bringen will, der muss sich natürlich eine Lizenz kaufen. (Soweit ich dies angetestet habe, wird nach Verwendung unterschieden.) Vor Allem also für private Musikliebhaber eine tolle Quelle für neue Musik die nicht schon 100 fach durch die Mainstreamradios runtergenudelt wurden.

Hier einige Alben die ich einfach mal empfehlen kann:

Hier gibts was auf die Ohren

Frische Musik braucht das Land? Ich hab da mal was vorbereitet.

Themenkomplex 1 – Mashups

Was zur Hölle sind Mashups?

Mashup nennt man laut Wikipedia die „die Erstellung neuer Inhalte durch die nahtlose (Re-)Kombination bereits bestehender Inhalte.“
Das heißt z.B. bei Musik, dass man mehrere existierende Musikstücke nimmt, und Teile davon so zusammen mischt, dass ein neues Musikstück entsteht, ohne das man diesem die Zusammenstückelung anhört.

Eine seeeehr interessante Seite zu diesem Thema ist http://www.mashuptown.com/.

Einige Künstler dort belassen es nicht nur beim Kombinieren, sondern sie verändern auch Melodieläufe bestehender Titel. Z.B. extrahieren sie die Gesangsspur aus Titel 1 und legen diese auf die Melodie von Titel 2. Beeindruckendes Beispiel dafür ist „Mercy for Roxanne„. Das beste ist dann noch, dass bei MashupTown die Tracks als mp3 direkt gespeichert werden können. Also füttert eure Sammlungen und Player mit neuen Songs.

Vielen von euch wird das Projekt ThruYou bereits bekannt sein. Für alle anderen gibts hier eine Kurzzusammenfassung:

Man nehme einen israelischen Künstler namens Kutiman, gebe ihm ein Videoschneideprogramm, einen Zugang zu Youtube und viiiiel Zeit und man bekommt:
8 geniale Tracks, zusammengestellt aus Soundsamples die alle möglichen Leute bei Youtube veröffentlicht haben. Wer also schonmal sein Schlagzeug, Hamondorgel oder Gitarre dort vorgeführt hat, könnte sich bei ThruYou wieder finden.
Die Website auf die ich oben verlinkt habe dient gleichzeitig als Player. Die Titel laufen nacheinander durch.

Themenkomplex 2 – Der Rest 😉

Auf der Suche nach coolen Versionen des Raumpatrouille Orion Themas stieß ich auf eine Heidelberger Band die eine interessante Mischung aus Jazz&Rock zum besten gibt: Karmic Society.
Ich wollte mir gern eine CD bei den Jungs bestellen, aber der Shop ihres Labels ist etwas sehr psychedelisch. Vermutlich wäre es einfacher/erfolgreicher, wenn sie direkt über Amazon die Platte vertreiben würden. Aber gut, lasst den Künstlern ihren Spass.

Hier die Variante der Raumpatrouille (live):

Ihr habt nochmehr tolle frische neue Musik?
Lasst es mich wissen.