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Meine neueste Anschaffung

Eine Erstausgabe aus den USA von Neal Stephensons Roman Cryptonomicon.

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Soweit ich weiß, hat dieser Roman Julian Assange stark beeinflusst.

Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden den zu lesen.

Nachtrag

Ich hab das Buch mittlerweile gelesen und es hat mir sehr gefallen. Jedoch muss ich jeden warnen: Nur weil ihr im Internet problemlos Vorträgen folgen könnt und euch mit Muttersprachlern im Urlaub unterhaltet, heißt das nicht, dass ihr Muttersprachler-Niveau habt. Dieses Buch wird euch das zeigen. Ich habe es mit aktiviertem dict.leo.org gelesen und regelmäßig Worte nachschlagen müssen.

Piratenprobleme

Der Ein oder Andere hat es vielleicht gehört: Bei den Piraten knallts gerade. Der größte Rumms ist zwar vorbei, aber genug Schaden ist ja schon entstanden. Aktuell rumpelt es noch und Leute versuchen sich im Wirrwar zu orientieren.

Im Grunde geht es um unsere Parteilinke – und das hat bei den Piraten mittlerweile schon was zu heißen, wenn du links vom Rest stehst. Das sind Leute die tief in ihrem Innersten den Groll hegen, siebzig Jahre zu spät geboren worden zu sein, weil sie ja sonst als heldenhafte Untergrundkämpfer die Nazi eigenhändig aufgehalten hätten. Da daraus ja nichts geworden ist, bekämpft man nun mit gleichem Furor die Deppen die heute Nazi spielen wollen – und alle die nicht ihrer Meinung sind gleich mit.

Die Parteilinke hat also in Dresden bei den jährlichen AntiFa-Nazi-Wettkämpfen ordentlich mitmischen wollen und ist dort in blinder Selbstfixiertheit über das Ziel hinaus geschossen. Die schweigende Mehrheit der Partei fand das nicht lustig. Anders als sonst, hat man sich jedoch diesmal, ebenfalls deutlich vernehmbar, positioniert. Der Betrieb der Pirateninfrastuktur ist dabei kurzzeitig eingestellt worden, was wiederum die Teile der Partei in Aufruhr gebracht hat, die immer noch versucht haben die Parteilinke weiter zu ignorieren. Das ganze Theater hat dazu geführt, dass Leute sehr emotional wurden, sich nach alter Seemannsspelunkenart beleidigt haben und einige – durchaus namhafte Piraten – ausgetreten sind.

Sollte dem geneigten Leser das interessieren? Jein.

Die ganze Streiterei ist für Außenstehende ziemlich egal. Wichtig ist was hinten raus kommt. Wenn sich die verbliebenen liberalen Kräfte in der PIRATEN Partei aufraffen können, den wenigen linken Schreihälse und Wichtigtuern mit ihren monothematischen Weltbildern den Platz zu zu weisen der ihnen zusteht, dann wäre das gut.

Wieso schreibe ich zu dem Thema überhaupt etwas? Weil es mich massiv stört, dass im Jahre 13 nach 9/11 und dem Jahre 1 nach Snowden man sich mit irgendwelchen Wohlfühlthemen beschäftigt, als mit dem was aktuell gerade live vor unseren Augen abgeht. So seh ich jedenfalls die politische Arbeit in weiten Kreisen der Piraten.

Kurz zur Erinnerung: Aktuell ging durch die Presse, dass unser Herr Außenminister das Thema „No-Spy-Abkommen“ mit der USA begräbt, man sich eingestehen muss, dass die USA uns als Partner nicht ernst nimmt und man uns auch zukünftig massiv und zügellos überwachen wird. Auf dem Spiel stehen alle unsere Freiheitsrechte (Wer das für übertrieben hält schaut endlich das Video von Appelbaum an!). Mit unsere meine ich nicht nur die der Deutschen, sondern der gesamten westlichen Welt (Der Rest hat ja wenig zu verlieren…).

Die Piraten waren aufgebrochen als Partei die neue Lebensweise der Menschen zu verteidigen die nun mal hauptsächlich im Internet statt fand. Sie sollte die Transparenz der Macht, den Schutz der Privatsphäre und die Freiheit der Information politisch sichern (man nannte es Demokratie). Statt dessen beschäftigt sie sich mit der Vergangenheit: Nazis, Antifa und Genderdebatten.

Um eine Metapher zu bemühen: Diese Debatten sind genauso wichtig, wie wenn am 13 August 1961 in Berlin-Ost über die Farbe der Grenzpassierscheine für DDR-Bürger debattiert hätte.

Was wenn wir unsere Freiheit nicht mehr verlieren können?

Was wenn wir unsere Freiheit nicht verlieren können?

Nicht, weil wir sicher sind. Nicht weil wir beschützt werden von unserem Land. Ganz bestimmt nicht.

Nein – weil wir sie bereits verloren haben.

Ich bin erst jetzt dazu gekommen die 30C3 Videos durch zu schauen. Wem 30C3 nichts sagt: Es ist der 30. Chaos Communication Congress, also das alljährliche Hackermeeting veranstaltet von CCC.

Beim kürzlich abgehaltenen Kongress wurden nun, neben vielen anderen Vorträgen, auch Vorträge gehalten zum Thema „Hacking im Auftrag der Regierung“. 2 Vorträge (in Englisch) mit dem Titel „To Protect And Infect“ stellen den Sachstand kurz dar. 

Der erste Vortrag zeigt Firmen (üblicherweise Firmen aus der westlichen Welt, also den USA, GB aber auch z.B. Frankreich und Italien) und deren Produkte die im Einsatz in Ländern sind, die getrost als Diktaturen bezeichnet werden können. Die Software-Produkte werden dort eingesetzt um Menschenrechtsaktivisten oder Reporter aus zu spionieren (und danach vor Gericht zu stellen). Die Software verhält sich dabei exakt so, wie man es von Viren, Troianern oder RootKits erwarten würden. Man kann deshalb getrost behaupten: Regierungsorgane diverser Länder dieser Welt verwenden Schadsoftware (Malware) aus dem Westen um unliebsame Bürger aus dem Weg zu räumen.

Video: To Protect And Infect 1 by: Claudio Guarnieri, Morgan Marquis-Boire

Es ist schon schlimm genug, dass Firmen vor lauter Gewinnstreben bereit sind unser aller Freiheit zu riskieren und das Leben einzelner vermutlich schon zerstört oder beendet haben. Was dann jedoch im zweiten Teil gezeigt wurde ist das Ende einer jeden Augenwischerei. Jeder von uns – JEDER – wird aktuell überwacht. Ich behaupte sogar, dass die NSA unmöglich jemanden NICHT überwachen kann. Die Ausagen von Präsident Obama sind nur deshalb keine Lüge, weil die USA bzw. die NSA eine andere Definition von Überwachung haben als der normale Mensch. Im Vortrag wird nicht nur Software vorgestellt (inkl. Preisangabe) sondern auch Hardware. Verwanzte Telefone braucht niemand mehr – das Handy an sich ist eine Wanze. Aber auch auf Mainboards und sogar in Monitorkabeln können Chips angebracht sein.  Die NSA kann dabei nicht nur mithören, sondern auch aktiv eingreifen und Websiten simulieren. Das gilt ebenso für das GCHQ der Briten und die Franzosen und Deutschen werden sich da nicht Lumpen lassen wollen.

Video: To Protect And Infect 2 by: Jacob „@ioerror“ Applebaum

Die Frage ob die NSA kompromittierendes d.h. illegales Material auf dem Rechner einer Person einschleusen kann ist hinfällig. Du „hast nichts zu verbergen“? Kein Problem, die nationalen Geheimdienste können das ändern.

Von der Politik, hier wie in den USA oder GB, kann man nichts erwarten. Dort debattiert man wie man das Moos an der Tunnelwand beseitigt, während ein Zug mit voller Fahrt auf uns zu rauscht. Hintergrund: Die Nationalen Geheimdienste sind der neue Imperator. Die Politik hat längst ihre Handlungsfähigkeit verloren. Jeder, der die Geheimdienste einschränken wöllte, würde problemlos kompromittiert und ausgeschaltet werden können. Aktuell merken das selbst unsere „Sicherheitspolitiker“ nicht. Sie werden es erst merken, wenn Sie gegen die Geheimdienste statt dafür sind.

Rück-/Austritte bei den Piraten – Zelebrierte Stillosigkeit

Ich fühle mich heute – aus Gründen, wie man bei den Piraten sagt – dazu genötigt mal etwas zu Rück- bzw Austritten zu schreiben.

Bei den Piraten hat sich eine theatralische Handhabe eingebürgert die, wenn man mal ehrlich ist, einfach nur Stillosigkeit darstellt.

Es gibt irgend einen Vorgang oder eine Entscheidung die zum Anlass eines Rücktritts genommen wird. Daraufhin tritt der „Betroffene“ mit sofortiger Wirkung von allen seinen Ämtern zurück – oder gar aus.

Bildlich gesprochen, läßt er mit versteinerter Miene alles zu Boden fallen was man ihm anvertraut hat. Weil er unzufrieden ist, gerade jetzt.

Dabei wird dann Stumm geschriehen: „Nun schaut mal wie ihr ohne mich zurecht kommt! Ihr habt’s ja nicht anders gewollt.“

Stillos ist das Ganze, da absolut Unbetroffene dann schauen müssen, wie sie die heruntergefallenen Aufgaben zu Ende bringen – meist muss erst einmal überhaupt heraus gefunden werden, was in welchem Zustand fallen gelassen wurde, und wer einem weiter helfen kann. Dieses infantile Machtspielchen bezeichne ich als stillos. Nur noch übertroffen wird dies durch die „Silent Quitter“, die nur via Twitter und oder nur den engsten Bekannten ihren Schritt mitteilen, und ansonsten für Kommunikation gar nicht mehr erreichbar sind. Hier wissen manche Betroffene noch nicht mal von ihrem Unglück.

Wenn ihr schon der Meinung seit alles hin werfen zu müssen, dann seit wenigstens so aufrichtig und beendet die aktuellen Zusagen (aka laufende Projekte) so, dass andere eure Arbeit zu Ende bringen können. Anstatt mit „sofortiger Wirkung“ zurück/aus zu treten, kann man das auch auf das Ende der nächste Woche oder des Monats verlegen. Zumindest aber kann man Stellvertretern die Arbeit übergeben.

So viel zum kleinen Ein-Mal-Eins des Zurücktretens.

PS: Als wir in Chemnitz als Vorstand geschlossen zurück getreten sind gab es – abgesehen von Streit – kein aktuelles Projekt. 😉

Car rental – Wie Herzt dafür sorgt, dass ich kein Auto mehr mieten werde

Ich bin beruflich viel unterwegs. Da fällt das entspannte Planen von Urlaubsreisen gern mal weg. So auch bei der lange geplanten Reise für 1 Woche nach Rom.

Wir wollten ca. 1 Woche nach Ostern in Rom verbringen und schafften es erst Anfang März alles abschließend zu buchen. Die Hotelsuche verlief wie immer recht gut dank booking.com welches ich auch für den Brasilien-Trip benutzt hatte.

Nun war noch das Problem der Anreise. Am Ostersamstag landeten Freunde aus Brasilien in München und ich wollte diese gern in Deutschland willkommen heißen und etwas durch die Stadt führen. Dadurch war eine Busanreise nach Rom nicht möglich, da der nur Samstags fährt. Mit dem Zug fahren war der zweite Gedanke. Es gab Nachtzüge, aber die waren am Sonntag ausgebucht und kosteten sonst hin und zurück pro Person auch deutlich über 300Eur. Vor Bus und Bahn hatten wir uns natürlich Gedanken über einen Flug gemacht. Direktflüge kosteten jedoch pro Person in diesem Zeitraum auch mindestens 300 Eur und mehr.

Meine letzte Idee: Autovermietung. Mit meinem Firmenwagen wollte ich nicht nach Italien da ich mich zu erinnern glaubte, dass deutsche Fabrikate nicht nach Italien fahren dürfen (laut Leasing Bank). Ich habe also die einschlägigen Vermieter angeschaut und da ich noch so eine alte Goldkarte von Hertz habe bin ich zu denen gegangen.

Meine erste Idee: München–> Rom, dort Auto abgeben. 1Woche später neues Auto mieten und nach Deutschland fahren. Das kann man vergessen. da kostet alleine eine Richtung schon 600Eur!

Ich wollte schon aufgeben, doch dann kalkulierte ich was 1Woche Miete mit Rückgabe in München kostet. Und voilà 370Eur. Da kalkulierte ich noch Maut und Sprit drauf und dachte, dass wir da auch ca 600Eur ausgeben, aber flexibel sind.

Gesagt getan.

Das meine Rechnung prinzipiell nicht ganz aufging lag an den Italienern. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie hoch die Maut vom Brenner bis nach Rom ist. Was denkt ihr?

Die einfache Strecke kostet neunundvierzig Euro! Hin und zurück achtundneunzig Euro Maut nur für Italien!!!! Plus die zusätzliche Warnweste (jeder Fahrgast braucht eine) für 9Eur die nur in Italien nötig ist.

Als wir wieder in München eintrudelten war klar: Der Mietwagen hat sich finanziell nicht gelohnt, aber es war bequem.

Ich entlud das Auto und fuhr es zur Abgabe. Als der Schlüssel im Nachttresor war klingelte es in meinem Kopf: Du hast nicht aufgetankt. Und da war eine günstige Tankstelle wo man Diesel für <1.40 Tanken konnte. Verdammt!. Die geschätzt 30 Liter kosten dich bestimmt 70Eur extra bei Hertz.

FALSCH

Hertz hat mir heute eine Rechnung für 50Liter geschickt (ok, war wohl doch mehr) über 240.61EUR

Die tatsächlichen Kosten für Diesel, selbst wenn ich mit 1,50Eur rechne liegen bei 75Eur.

Unsere Fahrtkosten für München->Rom->München betrugen dadurch: ca. 940Eur für 2 Personen!

Dadurch komme ich zu dem Schluss: Das Risiko durch versteckte Kosten sein Reisebudget zu sprengen ist bei Mietwagen so hoch, dass ein gleich teurer Flug immer billiger ist als ein Mietwagen.

Da ich diesen Treibstoffaufschlag als Wucher empfinde (auf den man nicht expliziet hingewiesen wird. Steht halt nur im Vertrag) komme ich zu dem Schluss: Bei Hertz miete ich kein Auto mehr!

Why to only use immutable variables for Java hashCode()

There are lots of websites which explain to Java coders, that whenever you override equals() you also have to override hashCode(). You need to override those methods especially when you use JPA. Eclipse is a nice tool, that helps you with generating those „custom implementations“.

But beware of the such generated hashCode() methods. It will ruine your day when you use HashSet or HashTable containers and expect them to work like they did with the standard implementation.

The rule of thumb is:

„Only include those variables in the hashCode generation, which will not change during the usage time of the object.“

Why? Just think about a simple class „Foo“ that has a mutable (means normal) property named „value“ and a Eclipse generated hashCode() method implementation (which will use the field value to calculate the hash). Given this class, what will this little test print out?:

    public static void main(String[] args) {
    
        Foo f = new Foo();
        
        f.value = 100;
        
        HashSet<Foo> set = new HashSet<Foo>();
        
        set.add(f);
        
        f.value = 101;
        
        if (set.contains(f)){
            System.out.println("All fine!");
        } else {
            System.err.println("WTF!?");
        }
        
    }

The right answer is: „WTF!?“

Believe it or not, the HashSet will not recognise the instance f anymore, because HashSet and HashTable will use the hashCode() method before the equals() method will be used to identify if an object is included in the container.

So only use immutable variables like ids that will not change during the usage of the class. Such a hashCode() method will still comply to the contract that

Equal objects must produce the same hash code as long as they are equal, however unequal objects need not produce distinct hash codes.