Kategorie: Medien

Kein DRM in HTML5

Dieser Blogpost lag als Entwurf noch herum und sollte eigentlich vor einem halben Jahr online gegangen sein…
Stop the Hollyweb! No DRM in HTML5.

HTML ist ein Webstandard. Das dürfte mittlerweile jeder wissen. In seiner neuesten Version, HTML 5, liegt ein riesiges Potential für die Weiterentwicklung des Internets. Das hat unter anderem Google begriffen und promoted HTML 5 wie verrückt.

Scheinbar hat nun auch Microsoft dieses Potential gesehen und macht das was Microsoft halt dann so macht: Sachen kaputt. Aktuell versuchen Hersteller, darunter MS, das W3C (die Organisation welche die Webstandards verabschiedet) davon zu überzeugen DRM in HTML5 aufzunehmen. DRM ist „Digitales Rechte Management“, kurz das Zeug was dafür sorgt dass ihr eure gekauften MP3s nicht brennen könnt oder die DVD aus den USA in Deutschland nicht läuft. DRM ist der Feind des freien Internets. Andreas Romeyke hat dies schön zusammen gefasst:

DRM steht für Digital Rights Managment. Kurz gesagt, werden
metaphysische Güter künstlich verknappt, in dem diese an bestimmte Personen (Zahler) gekoppelt werden. Dies geschieht in der Regel durch Verschlüsselung, immer öfter zugleich mit zeitlicher und örtlicher Beschränkung des Zugriffs.

Das ist aus mehreren Gründen problematisch.

1. bei den metaphysischen Gütern handelt es sich idR. um digitalen Datenblock (zB. Bild, Musik, Video, Text) der eigentlich verlustfrei beliebig oft kopiert werden kann. Kurzum, endlich ist es der Menschheit gelungen Waren herzustellen, die niemals altern. Dann kommt jemand daher und läßt diese ohne Not künstlich altern.

2. die Kopplung an eine Person erfolgt in der Regel so, daß eine
Weitergabe des so behandelten metaphysischen Gutes nicht ohne weiteres möglich ist. Man kann das Gut zwar kopieren, aber kein anderer kann es nutzen. Das Gut ist personalisiert.

3. Wegen 2. sind die Hersteller auf den Trick gekommen, daß Kunde ja kein Gut mehr kauft (und damit nicht in dessen Besitz übergeht), sondern man über DRM erzwingen kann, daß dieser nur eine Nutzungslizenz erwirbt. Sprich, dem Kunden kann man wieder etwas wegnehmen und der muß dann ggf. bei  mehrfacher Nutzung auch mehrmalks blechen. Beispiel
Video, bei einem Kaufvideo kaufe ich einmal und kann mir dies mit Freunden dann immer wieder angucken, wenn ich es „lizensiere“, zB. Video on Demand, dann bezahle ich für *jedesmal* gucken.

4. durch die Personalisierung erfahre ich Dinge über jeden
einzelnen Kunden. Eine Deanonymisierung findet statt.

5. Das kulturelle Erbe ist gefährdet. Während zum Beispiel gedruckte Bücher ihren Besitzer überlebten und heute ein wertvoller Schatz sind (und oftmals der einzige, der überlebt hat), ist es bei DRM behafteten Büchern nahezu unmöglich, diese nach dem Tode zu nutzen. Ganz besonders fatal wird es, wenn die Firma ihren Lizenzserver abschaltet und man auf den dann wertlosen, verschlüsselten Gütern sitzenbleibt und man von heute auf morgen digitalen Müll besitzt.

Damit das W3C diesen Fehler nicht begeht müssen möglichst viele Nutzer das W3C darauf Aufmerksam machen. Dafür gibt es diese Petition:

http://www.defectivebydesign.org/no-drm-in-html5

Bitte gerne weitersagen.

Wehrhaften Demokratie heißt nicht Verbote

Heute früh war ich, wie viel zu oft in der letzten Zeit, auf der Autobahn unterwegs. Da das deutsche „Musik Radio“ mittlerweile an Nervtötigkeit kaum noch zu überbieten ist, höre ich unterwegs Deutschlandfunkt (DLF).

Heute Vormittag war bei „Kontrovers“ das völlig bescheuerte, primitiv gemachte Mohammed Hetzvideo dieses Amerikaners Thema. Unter anderem ging es dabei um die Frage, ob dieses Video in Deutschland verboten werden sollte. Mit bei der Diskussion war ein Innenexperte (der ARD?) welcher sich für ein Verbot aussprach und meinte, dies gehöre nun einmal zu einer wehrhaften Demokratie dazu.

Ich wäre fast in die Leitplanke gefahren!

Eine wehrhafte Demokratie definiert sich nicht über die Verbote sondern über die Verteidigung ihrer Grundwerte gegen äußere oder innere Angriffe. Zu den Grundwerten unser Demokratie gehört die Meinungsfreiheit, Kunstfreiheit, die Freiheit des Denkens und die Religionsfreiheit (d.h. die eigene Religion im Rahmen der herrschenden Gesetze ausüben zu dürfen).
Zu den Grundwerten unserer Demokratie gehört es nicht für Ruhe oder Beschwichtigung (Appeasement) in anderen Staaten zu sorgen. Und für die innere Sicherheit gibt es in Deutschland immerhin eine Polizei. Falls die nicht in der Lage ist die innere Sicherheit zu gewährleisten, dann liegt dies bestimmt nicht an irgendwelchen Videos oder zu laschen Gesetzten sondern am mangelnden und vielleicht auch inkonsequenten Personal.

Wenn man überhaupt staatlich im Voraus eingreifen können soll, so wäre eine Verschiebung der öffentlichen Vorführung um 8-10Wochen ausreichend. (Hier könnten die mangelnden Sicherheitskräfte als Grund angeführt werden der auch bei Facebook-Parties gezogen wird) Nach 8-10 Wochen hat bestimmt auch die Populisten-Partei „Pro Deutschland“ kein Interesse mehr an einer Vorführung. Schließlich ist die dann Sau zu alt um nochmal durchs Dorf getrieben zu werden.

Das Thema Verbot hat nebenbei ein arabisch-stämmiger muslimischer Mitdiskutant bei Kontrovers sehr gut zusammen gefasst. Er sagte zu diesem Thema auch „Wenn man anfängt Meinungsfreiheit, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit einzuschränken ist man auf den Weg in eine Gesellschaft wo es am Ende auch keine Religionsfreiheit mehr gibt sondern nur Scheinheiligkeit.“ (Aus dem Gedächtnis zitiert)

Welche Blühten das Thema „Verbotene Medien“ in Deutschland schon getrieben hat, kann man nebenbei auf Telopolis[1][2] nachlesen. Viele der Filme (und Computerspiele) die in Deutschland auf dem Index stehen, schockieren heute überhaupt niemanden mehr. Sie sind bestenfalls interessant für Medienwissenschaftler welche durch den Index an ihrer Arbeit gehindert werden. Vor Allem der Rückblick auf die Werke die Früher verboten wurden zeigt, wie lächerlich die gesamte Zensurdebatte überhaupt ist.[2]

[1]Bevormundung trotz Volljährigkeit
[2]Vom Index genommene Computerspiele

Web.de – Stylisch aber unbrauchbar

Was passiert, wenn man Leute ein Webinterface entwerfen lässt die das Internet zum Spielen anstatt zum Arbeiten benutzen, darf man bei Web.de Freemail zur Zeit beobachten.

Vor einigen Wochen war Web.de so großzügig das absolut unzeitgemäße Freemail-Angebot (12MB Speicher! 12 MEGAByte!!) zu aktualisieren. Das Halbe GB ist nun wirklich nutzbar und man hätte zufrieden sein können.

Doch seit dieser Woche ist Web.de nun im „neuen Design“ unterwegs. Sieht schick aus, ist dynamisch mit Javascript und ergonomisch besser aufgebaut. Nebenbei hat man sich von unnützen Features wie dem Text-Mail Versand getrennt.

WTF!? Bitte!?

Ja richtig. Web.de bzw. die dortigen Entscheider, welche wohl glauben kein Mensch kann ohne Smileys und Farbige Hintergründe in eMails leben, haben kurzerhand den Textmail Versand entfernt. Statt dessen gibt es nur noch die „Design-Mail“ Funktion. Wo man tolle Hintergründe einstellen kann, denn Text formatieren oder kleine

Glaubt ihr nicht? Siehe FAQ von Web.de

>Kann ich einstellen, dass meine Mail als Text und nicht als HTML gesendet wird?
Nein, das ist nicht möglich.
Nun werden sich die „Facebook-Statt-Email“ Fraktion, die glauben News-Letter wären ein Freundschaftsdienst, natürlich fragen wozu man Text-Mail brauch.
Nun – abgesehen davon das Text-Mails
  • keine aktiven Code beinhalten und damit sicherer sind,
  • deutlich kleiner sind,
  • keine Tracking-Pixel/Web-Wanzen eingebaut werden können
gibt es auch Funktionen im Netz die Textmails voraussetzen. z.B. Mailing-Listen.
@Internet-Yuppies: Mailing-Listen sind ein Arbeitsmittel.  Das ist Zeug was die Leute brauchen die das Geld verdienen was ihr in Marketing-Kampagnen oder Entertainment Features ohne Verstand versenkt.
So, nun die Frage: Wohin soll man wechseln? Welcher freemail Anbieter bietet folgende Features an:
  •  min. 100MB Speicher
  •  Textmail
  •  variable Absende-Adressen (Ich möchte von einem Account aus eMails mit verschiedenen Absendern verschicken können)
  •  Abrufbarkeit mittel POP und IMAP (z.B. mit Thunderbird)
  •  kostenlos
  •  Nicht überall in Spam-Blacklists
  •  Datenschutz/Briefgeheimnis (Ich will nicht, dass der Provider meine Mails/Inhalte weiterverwendet)

Ein lesenswerter Kommentar zum gesellschaftlichen Zustand Deutschlands

Wenn ein so gewaltiger Lebensbereich wie die Wirtschaft, die noch dazu viele weitere Lebensbereiche tyrannisch bestimmt, der gesellschaftlichen Gestaltungskraft entzogen wird, ist auch die Demokratie sinnlos. Eine Demokratie, die sich darauf beschränkt, Rauchverbote in Gaststätten zu erlassen oder die Helmpflicht von Radfahrern zu diskutieren, also dem gegenseitigen Gängelungsverhalten der Bürger nachzugeben, aber die eine große Macht, die alle gängelt, nicht beherrschen kann, ist das Papier nicht wert, auf dem ihre Verfassung gedruckt wird.

Sehr schön gesagt Herr Jessen. Den ganzen Artikel findet man hier: Unterwegs zur Plutokratie

Die Plutokratie oder Plutarchie (griechisch πλουτοκρατία plutokratía ‚Reichtumsherrschaft‘, von πλουτος plútosReichtum‘ und κρατείν kratín ‚herrschen‘) ist eine Herrschaftsform, in der Herrschaft durch Vermögen legitimiert wird, also die Herrschaft des Geldes (auch „Geldadel“ genannt). Politische Rechte werden anhand des Vermögens vergeben (z. B. über das Zensuswahlrecht). (aus Wikipedia)

Transparenz vs. Politik-Propaganda

Durch Zufall bin ich auf dieses Video von Ende 2009 gestoßen. Es beschreibt an diversen Beispielen, dass das was in den Nachrichten kommt teilweise keine „Nachrichten-Berichte“ oder gar „Reportagen“ sind, sondern PR die bestimmte Gruppen veranlassen. Früher hätte man dazu PROPAGANDA gesagt.

Das Traurige ist, dass die PR-Leute auf dem Kadaver der 4. Säule der Gewaltenteilung tanzen: Der Presse.
Anstatt getrieben von BWLern das nachzublöken was PR-Profis ihnen einflüstern, sollten unsere Medien die PR Masche durchschauen und die Analyse dessen als Nachricht bringen: „USA lässt Mädchen erfundene Horrorgeschichte vorspielen um Krieg zu beginnen“ wäre die richtige Antwort auf die Brutkastenlüge gewesen und nicht das Wiedergeben der Story – selbst wenn man „angeblich“ davor schreibt.
Wir brauchen endlich wieder eine fähige Presse. Wozu bezahlen wir GEZ wenn nicht dafür! Entlasst die Volksmusik-Moderatoren und stellt Investigativ-Journalisten ein – oder zumindest welche die nicht nur Pressemeldungen abschreiben.

Täterschutz oder doch eher Vernunft?

Ich möchte auf einen sehr interessanten Artikel in der Zeit hinweisen, der sich mit der Veröffentlichung von Aufnahmen von Überwachungskameras befasst.

Zu aller erst bin ich kein Freund von Überwachungskameras, da die verdachtslose Aufzeichnung von Bürgern an öffentlichen Orten für mich nicht wünschenswert ist. (Wieso gibts hier kein Quick-Freeze?)

Wenn nun aber diese Kameras eine Straftat – vor Allem Gewalttaten – dokumentieren (verhindern tun sie die ganz offensichtlich nicht) dann sollen diese natürlich zur Aufklärung der Straftat eingesetzt werden.

Was mich massiv stört ist der Umgang mit dem Material. Es kann ganz einfach nicht angehen, dass das Video einer U-Bahn Schlägerei einfach so frei gegeben wird. Man muss hier klar sehen, wieso dies geschieht. Nicht zur Aufklärung (da muss nur die Polizei das Video sehen), auch nicht zur Bürgerunterstützung (da kann man gern aussagekräftige Standbilder der Gesichter der flüchtigen zeigen. Im konkreten Fall sogar unnötig, da sie sich gestellt haben) sondern einfach nur zur Skandalisierung und medialen Ausschlachtung!

Ist doch nicht schlimm… FALSCH

1. Es ist pietätlos: Wenn ich Opfer so einer Tat bin, finde ich es absolut unwürdig, mich ständig wieder visuell verprügeln zu lassen.
2. Es ist dumm: Pubertierende Jugendliche nehmen alles zum Vorbild was von der Gesellschaft abgelehnt wird. Folge ist, dass das Video auf Youtube so ein Renner wird und die nächste Generation UBahn-Schläger damit angefixt wird.

Haftstrafen beugen dem Letzteren nicht vor, denn die Verurteilung und das „uncoole“ Leben im Knast ist ja auf Youtube nicht zu sehn (bzw. guckt man sich nicht an, weil langweilig).

Das Video zurück zu halten ist deshalb kein Täterschutz sondern Gesellschaftsschutz.

Das Video rauszugeben ist, in meinen Augen, unverantwortlich! Wer auch immer das war (Polizei oder Nahverkehrsbetrieb?) sollte dafür ordentlich gerügt werden (oder vom Opfer angezeigt. Der ist der Einzige mit gerichtlicher Handhabe.)

Re: Was ist denn so furchtbar daran?

Ich fühle mich genötigt eine Antwort auf diese Leser-EMail zu schreiben, die ich heute in der „Welt Kompakt“ gelesen habe.

Rüdiger Schulz, so heißt der Autor der Mail, begeht zwei Denkfehler. Bevor ich es euch erläutere kurz ein Gleichnis bei dem der Autor bestimmt auch anders reagieren würde. (@Ungeduldige: Der wichtigste Link ist ganz am Ende des Artikels)

Ihr braucht Ausweisfotos. Der Fotograf sagt: „Kein Problem. Zieh dich einfach komplett nackt aus und setz dich hin. Ausziehen ist wichtig, damit keine Teile des Gesichts verdeckt sind.“

Wer würde das machen? Jeder würde stutzig werden wieso ich mich ausziehen soll. Die Vorgeschobene Pseudoerklärung reicht ja wohl nicht aus. Ebenso sollte man bei der Vorratsdatenspeicherung zuerst das Gehirn einschalten.

Punk1: Es wird eine Gegenleistung für eine ziemlich haarsträubende Forderung in Aussicht gestellt, jedoch ohne zu erklären wieso die Forderung nötig ist und wie die Gegenleistung dadurch erbracht wird.
Wieso glaubt Herr Schulz, dass es sein Leben sicherer macht, wenn die Bewegungsdaten aller Bürger erfasst werden? Wieso wird sein Leben sicherer dadurch, dass Ermittler und Spione (sowas gibts auch in Deutschland. Wir haben 2 Geheimdienste falls das nicht bekannt ist) sowie jeder Datendieb weiß, wer in seinem (und meinem, und eurem) sozialen Netzwerk ist? Seit wann hat es einen Staat zu interessieren wo seine unbescholtenen Bürger sind? Nur um das klar zu machen: Weil man 10 schwarze Schafe jagt, überwacht man 83.999.990 unbescholtene Bürger? Wie war das nochmal mit der Angemessenheit?

Punkt2: Das eigentliche Ziel ist etwas ganz anderes, und nicht zwangsläufig der Schutz des Bürgers. Wohl eher der Schutz von „Interessensträgern“. Sind die Daten erst einmal gespeichert werden z.B. die Medienverwerter interessiert sein diese gegen private Nutzung von Medien einzusetzen um Leute zu verklagen und abzumahnen. Die Daten können auch verwendet werden um Demonstrationen wie z.B. in Heiligendamm zu unterbinden indem man zentrale Personen frühzeitig in Arrest setzt. Man kann nach Demos oder gar Revolutionen im Nachhinein unliebsame Personen und ihr gesamtes Netz ausfindig machen und entsorgen. Man kann bei irgendwelchen Pseudo-Staatsschutzermittlungen noch mehr Menschen verdächtigen (auch die nur zufällig in Kontakt kamen). Und man kann vielleicht auch Leute die schmutzige Wäsche von Politikern ans Tageslicht bringen (früher haben Journalisten sowas gemacht) leichter identifizieren und ausschalten (das nennt man dann wohl „Modell Russland“).

Daten zu sammeln kann jeder Depp. Daten auszuwerten und zu interpretieren, da tun sich selbst Experten schwer. Nicht das man es nicht machen kann, nein… es geht darum, dass die Ergebnisse einfach falsch sind. Ein Beispiel aus RAF Zeiten: Wenn sie in der Nähe der Terroristen gewohnt haben und im selben Supermarkt wie die einkaufen waren und mit jemanden Telefoniert haben der im selben Hochhaus wie ein Terrorist wohnt und sie zufällig mal am selben Bushäuschen standen, dann reicht das schon um sie „vorsorglich“ zu überwachen. Leute wurden für weniger überwacht – Leute die keine Staatsfeinde sind.

Anders sieht es aus mit den Auswerteprofis der Industrie. Die hätten sehr wohl Lust auf die Daten. Damit könnten sie euch noch besser abzocken. Die GEZ hat bestimmt auch Interesse an den Daten. Ist doch nur damit die Qualität der ÖR noch besser wird….

Und nicht zuletzt freuen sich die bösen Hacker. Die die damit Geld verdienen eure Daten von Vater Staat zu klauen und irgend welchen mafiösen Strukturen zu verscherbeln. Dann bekommt ihr irgendwann Post von eMail-Adressen mit bekannten Namen (die eurer Freunde) und wenn ihr die öffnet – schwupps – hat das nette russisch-chinesische-Hackernetz wieder einen Rechner mehr versklavt.

Es gibt nur einen Schutz: Daten nicht zu erheben die nicht gebraucht werden.

Wenn unsere Polizei nicht in der Lage ist Leute zu ermitteln die Sprengstoff kaufen/erzeugen oder horten und die uns böses tun, dann sind entweder die Polizisten unfähig und schlecht ausgebildet oder aber sie haben keinen Rückhalt mehr in der Bevölkerung (weil sie sonst auf Tipps hoffen können). Komischerweise hat man ja in letzter Zeit wieder Terroristen (oder die es mal werden wollen) gefasst. Ganz ohne VDS. Vielleicht sind unsere Polizisten dann doch nicht unfähig, sondern die VDS einfach überflüssig.

Ach, und bevor jemand damit kommt: Das das eine EU Forderung ist, ist kein Zufall. Wenn man in einem Land die eigene Politik nicht machen darf, dann beschließt man’s halt in der EU und tut so als könnte man ja jetzt nichts mehr machen. Wenn das „regieren“ ist, dann können wir auch paar Taschenspieler von der Straße in die Regierungsbank setzen.

Also Herr Schulz, lassen sie sich nicht kirre machen. Die VDS wird sie kein Stück sicherer machen, nur noch transparenter für den Staat. Wie das am Ende aussieht ist hier sehr schön dargestellt.