Zensursula For Präsident!? – Nein Danke!

Mit Erstaunen und großer Erschütterung muss ich in den Zeitungen dieses Landes lesen, dass als Nachfolge für den kürzlich zurück getretenen Bundespräsidenten Horst Köhler, die jetzige Arbeitsministerin und frühere Familienministerin, Ursula von der Leyen, gehandelt wird.

Genau die Ursula von der Leyen, welche im letzten Bundestagswahlkampf einen von Populismus geprägten Wahlkampf geführt hat, bei dem sie wissentlich Fakten, Tatsachen und Expertenrat ignoriert hat um sich selbst zu profilieren, selbst wenn sie dazu das Grundgesetz, genauer die Grundrechte der Bürger beschädigen müsste. Um den vergesslichen Leser zu erinnern: Frau von der Leyen wollte eine Zensurinfrastruktur aufbauen um einer angeblichen Flut von Kinderpornos zu begegnen. Das es diese Flut nie wirklich gab, aber ein Verbot  von Zensur im Grundgesetz, störte sie wenig. Genauso wie die Faktenlage zu ihren Behauptungen.

Eine solche Person die sich zweifellos nur sich selbst, nicht aber dem deutschen Grundgesetz, verpflichtet sieht, zum Bundespräsidenten machen zu wollen ist nicht nur eine Beleidigung des Volkes und des Amtes, sondern eine echte Gefahr. Konnte man vom letzten Präsidenten noch erwarten (und darauf basierte auch seine Beliebtheit), dass er zweifelhafte Gesetze nicht kommentar- und anstandslos durch winkte, so ist dies bei einer eventuellen Bundespräsidentin v.d.Leyen nicht zu erwarten.

Ich fordere jeden, der politisch interessiert ist und meiner Kritik an Frau v.d.Leyen folgen kann, auf, sich mit seinem Bundestagsabgeordneten in Verbindung zu setzen und ihn zu bitten, gegen diese Personalie zu intervenieren. Hier kann man nach den Kontaktadressen suchen, während man hier die Namen der Abgeordneten der Wahlkreise findet.

Frau v.d.Leyen sagte zum Thema laut „Welt Kompakt“:

„Ich finde ganz wichtig, dass der nächste Bundespräsident oder die nächste Bundespräsidentin ein hohes Vertrauen in diesem Land genießt.“

Wir sollten ihr zeigen, dass Sie dementsprechend nicht für das Amt geeignet ist.

Zensursula in schwarzweiß mit "Not My President" als Beschriftung
Dieses Bild von http://www.tanith.org/?p=1752 zeigt was ich davon halte.
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2 Gedanken zu „Zensursula For Präsident!? – Nein Danke!

  1. Der Frau zu unterstellen, sie wolle ein Zensurinfrastruktur aufbauen, halte ich für eine böswillige Unterstellung.

    Im übrigen, ob und inwieweit Pornografie aber auch Gewaltdarstellunen -gleich ob Kinder oder sonstige-,überhaupt Internet frei zugänglich sein sollte, darüber kann man geteilter Meinung sein.
    Die Frage inwieweit die dort gezeigten Behandlungen des jeweils anderen Geschlechtes, Darstellung von Frauen als Schweine,die sich anpinkeln lassen, deren Anus geweitet wird,Exzessive Prügel,-und Unterwerfungszenen nicht in die tägliche Denke der Leute eingeht, insbesondere aber die Vermittlungs des Eindruckes Mann/Frau sei bereit für Geld sich selbst jeglicher Würde zu nehmen, ist verheerend.Weiter dient die gesamte Pornoindustrie nicht mehr der sexuellen Befreiung sondern der Ausbeutung, Pornofirmen die an der Börse gehandelt werden, sprechen für sich und sind eigentlich ein Skandal

    Die Probleme um die kommerzielle Pornoindustrie ihre Beeinflussung des Bewußtseins des einzelnen und der Gesellschaft, insbesonder des Verhältnisses der Geschlechter unter sich, sind längst noch nicht aufgearbeitet.

    Eigentlich müßte es reichen, wenn mann/frau in geschlossenen Bereichen -ohne finanzielle Interessen- seine Gelüste auslebt, damit wäre auch die eigene Motivationslage klar.

    Diese Ausführungen will ich allerdings auch für nicht sexuell unterlegte Gewaltdarstellungen verstanden wissen.

    1. Ob sie die Zensurinfrastruktur aufbauen „wollte“ oder einfach durch Inkompetenz selbes getan hätte ist, ist mir egal. Sie hat gezeigt, dass sie unverantwortlich handelt, solange sie sich dabei profilieren kann.

      Ihre Ausführungen zu Sex und Pornographie finde ich etwas gestrig. Je nachdem nach was man sucht, findet man sicherlich auch Männer die von Frauen verprügelt werden. Außerdem ist die Annahme, dass nur Männer Spaß an Sex haben schon sehr zweifelhaft. Und das Pornofilme an der Börse gehandelt werden höre ich zum ersten mal. Aber die Börse ist im allgemeinen ein schmutzigerer Ort als ein Pornofilm/Pornowebsite. Dort wird das reale Leben von Menschen (Arbeitnehmern) für Profite von Banken geopfert. Und die Opfer können es sich nicht aussuchen ob sie mitmachen wollen.

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